Heiße Kämpfe, Rennen und Temperaturen am Nürburgring – mit Lukas Trautmann

Am vergangenen Wochenende gastierte die Superbike-IDM am legendären Nürburgring in der Eifel. Auf und neben der Rennstrecke wurde einiges geboten! Insgesamt gab es elf Rennen mit stark gefüllten Starterfeldern für die Fans zu sehen.

Einer der Piloten der Kategorie Superstock ist der junge Österreicher Lukas Trautmann. Der Salzburger fährt für das Freudenberg Racing Team auf einer Yamaha YZF R1M. Die Klasse Superstock fährt zusammen mit der Superbike und das Fahrerfeld bildete somit eine Anzahl von 39 Fahrern.

Luky, wie die Anhänger ihren Lukas Trautmann auch liebevoll nennen, hat in der letzten Saison am Yamaha R6 Dunlop Cup im Rahmen der IDM teilgenommen und dabei alle acht Rennen dominant gewinnen können. Der Schritt in eine höhere Kategorie war also ein absolutes „muss“! Bereits damals haben die Motorradsportfreunde-Oberberg den Nachwuchssportler finanziell unterstützt (Mehr).

In dieser Saison zeigte Trautmann bereits einige tolle Leistungen, so konnte er direkt das erste Rennen der Saison gewinnen. Daraufhin erlitt er leider bei einem Sturz eine Verletzung an Bein und Hand. Doch der Österreicher biss ordentlich auf die Zähne, saß nach nur kurzer Genesungszeit bereits wieder auf seiner Yamaha und sammelte fleißig Punkte.

Das Wochenende startete für Lukas sehr positiv. Am Freitag und in der ersten Qualifikation im nassen, am Samstagfrüh zeigte er was möglich ist. Leider erlitt er am Samstagnachmittag einen heftigen Sturz, der ihn wieder zurück warf. Dennoch startete er in der Superpole und ergatterte sich Startplatz Neun.

Vor dieser Leistung, dem willen immer wieder auf das Motorrad zu steigen und zu versuchen das Beste rauszuholen, ziehen wir als Klub den Hut. Um Lukas zu zeigen, dass wir sehr viel Freude an ihm haben und seine Leistung sehr hoch anerkennen, haben wir uns entschieden, dass wir ihn weiterhin finanziell aber auch persönlich mit aller Kraft unterstützen. Am Samstagabend hatten wir die Ehre, ihm eine Kleinigkeit zu überreichen.

Am Sonntag lief es für den Yamaha-Piloten nicht ganz nach Maß. Im ersten Rennen ist er leider drei Runden vor dem Ende des Rennens auf Position drei liegend gestürzt, im zweiten Lauf sprang auf Grund einiger Elektronikprobleme leider nicht mehr als Position Zehn heraus. Dennoch konnte er ein paar wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln.

Weiter geht es in zwei Wochen in Ungarn, auf dem Hungaroring. Wir wünschen Lukas weiterhin viel Erfolg und alles Gute, man sieht sich an der Rennstrecke!

PRESSEMITTEILUNG vom 18. Juni 2015 MSF-Oberberg.de

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